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Foto hochladen, Steckbrief ausfüllen, fertig: Du bekommst ein Suchplakat für den Aushang, Handzettel mit Abreißstreifen für die Nachbarschaft und ein Bild für Facebook-Gruppen und WhatsApp.
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A4-Plakat für Hauseingänge, Schwarze Bretter, Tierarztpraxen und Supermärkte. Mit 100 % Skalierung drucken.
Damit es nicht wieder so weit kommt: Der SOS-Anhänger am Halsband zeigt Findern sofort das Notfallprofil deines Tieres. Zum SOS-Anhänger →Checkliste
Die ersten Stunden sind die wichtigsten. Die meisten Tiere sind noch ganz in der Nähe.
Keller, Garagen, Gartenhäuser, Schuppen und Autos in der Nachbarschaft. Katzen verstecken sich oft lautlos. Ruf in Ruhe, am besten abends, wenn es still ist.
Ist dein Tier gechipt, melde es bei dem Haustierregister als vermisst, bei dem es registriert ist. Tierheime und Tierärzte lesen gefundene Tiere dort aus.
Gefundene Tiere landen oft dort. Ruf im Umkreis an, lass deine Nummer da und frag in den nächsten Tagen regelmäßig nach.
Rund um den Ort, an dem dein Tier zuletzt gesehen wurde. Handzettel in Briefkästen der direkten Nachbarn erreichen genau die Menschen, die es sehen könnten.
Lokale Facebook-Gruppen für vermisste Tiere, Kleinanzeigen und Suchportale wie die Deutsche Tiermeldezentrale. Das Bild für Social Media ist dafür gemacht.
Ein getragenes Kleidungsstück oder die Decke deines Tieres vor der Tür hilft beim Heimfinden. Bei Katzen auch das Katzenklo.
Ein Plakat hilft nur, wenn es die Menschen sehen, die dein Tier begegnen könnten.
Freigänger verstecken sich meist im Umkreis weniger hundert Meter, oft eingesperrt in Kellern oder Garagen. Handzettel an die direkten Nachbarn bringen hier am meisten.
Hunde legen größere Strecken zurück. Plakate an Spazierwegen, Parks, Hundewiesen und Tankstellen erreichen Hundehalter, die täglich unterwegs sind.
Plakate an Laternen und Bäumen sind vielerorts nicht erlaubt. Frag lieber nach oder nutze Schwarze Bretter, und nimm die Plakate wieder ab, wenn dein Tier zurück ist.
Wichtig
Leider nutzen Betrüger Vermisstenanzeigen aus: Sie rufen an, behaupten, dein Tier gefunden zu haben, und verlangen vorab Geld. Ein paar Zeichen helfen dir, das zu erkennen.
So schützt du dich
Ein Chip hilft nur, wenn das Tier zum Tierarzt oder ins Tierheim gebracht wird. Ein QR-Anhänger am Halsband hilft sofort: Wer dein Tier findet, scannt ihn mit dem Handy, sieht die wichtigsten Infos und erreicht dich direkt.

SOS-Anhänger mit QR-Notfallprofil
Haustier-Anhänger | QR Notfallprofil
11,90 €
Mehr dazu: Hund entlaufen: Was tun? Sofortmaßnahmen für Hundehalter
FAQ
Freigänger bleiben manchmal ein, zwei Tage weg und kommen von selbst zurück. Ist deine Katze länger verschwunden, such aktiv weiter: Viele Katzen tauchen nach Tagen oder sogar Wochen wieder auf, oft weil sie irgendwo eingesperrt waren. Frag in dieser Zeit regelmäßig bei Tierheimen nach.
Bei dem Haustierregister, bei dem dein Tier registriert ist, etwa TASSO oder FINDEFIX, bei den Tierheimen im Umkreis, beim Fundbüro bzw. Ordnungsamt deiner Gemeinde und bei Tierärzten in der Nähe. Zusätzlich lohnen sich lokale Facebook-Gruppen, Kleinanzeigen und Suchportale für vermisste Tiere.
Das regelt jede Gemeinde selbst. Vielerorts ist das Plakatieren an Laternen, Ampeln und Bäumen nicht erlaubt oder braucht eine Genehmigung. Sicherer sind Schwarze Bretter, Hauseingänge und Geschäfte, die du vorher fragst. Nimm die Plakate wieder ab, sobald dein Tier zurück ist.
Nicht zahlen. Frag nach einem Merkmal, das nicht auf dem Plakat steht, und bitte um ein aktuelles Foto oder Video. Wer dein Tier wirklich gefunden hat, kann beides. Wird Druck gemacht oder gedroht, wende dich an die Polizei.
Ja. Du kannst eine Nummer, eine E-Mail-Adresse oder beides eintragen. Der QR-Code öffnet dann WhatsApp, einen Anruf oder eine E-Mail. Am schnellsten melden sich Finder allerdings telefonisch.
Lieber viele im kleinen Umkreis als wenige weit verstreut. Bei Katzen alle Briefkästen in den angrenzenden Straßen, bei Hunden zusätzlich entlang der üblichen Gassirunden. Auf eine A4-Seite passen zwei Handzettel, ein paar Dutzend Seiten sind ein guter Start.
Ja. Lokale Gruppen für vermisste Tiere haben oft Tausende Mitglieder aus der Umgebung. Poste das Bild im 4:5-Format, nenne Ortsteil oder Postleitzahl und teile den Beitrag regelmäßig erneut. Auch Kleinanzeigen und Nachbarschafts-Apps erreichen viele Menschen in der Nähe.
Nach § 971 BGB kann der Finder einen Finderlohn verlangen, wenn er den Fund ordnungsgemäß meldet oder abgibt. Bei Tieren beträgt er drei Prozent des Wertes. Eine freiwillige Belohnung auf dem Plakat ist davon unabhängig.
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